Wohntage Bremen - Dialog zur Zukunft des Wohnens

23. - 25. August 2018

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Am 23.-25. August 2018 fanden die Wohntage statt!
Welche Bedürfnisse werden das Wohnen in Zukunft prägen? Wie kann gutes Wohnen für alle geplant und in der wachsenden Stadt Bremen organisiert werden?
Der Stadtentwicklungsplan Wohnen möchte Antworten auf diese und weitere wichtige Fragen rund um das zukünftige Wohnen in Bremen finden.

Um die unterschiedlichen Sichtweisen der Bremer Stadtgesellschaft auf das Thema Wohnen einzufangen und gemeinsam zu diskutieren wurden die Wohntage ins Leben gerufen. Denn Wohnen betrifft uns alle. Und wie wir wohnen hat immer auch Auswirkungen auf das Quartier und das Leben in der Stadt gesamt.

Im Ergebnis der Wohntage wurden die Diskussion rund um das Wohnen bereichert durch Inputs aus unterschiedlichen Blickwinkeln, Ratschlägen von Bremerinnen und Bremern, Gesprächen gemeinsam mit Experten, einer partizipativen Ausstellung und vielem mehr. Nicht zuletzt verliehen musikalische Einlagen den Wohntagen ihren ganz eigenen Charme.

An allen Tagen konnte die partizipative Ausstellung „Bremen 2030 – Dialog zur Zukunft des Wohnens“ besucht werden. Die Ausstellung zeigte einerseits Zahlen und Fakten zur Wohnsituation in Bremen, erläuterte wohnungspolitische Instrumente und stellte neue Quartiere vor. Andererseits wurden in der Ausstellung mithilfe der Besucherinnen und Besucher zu folgenden Fragen Ideen gesammelt:
„Was macht Bremen heute wohnenswert?“
„Wie gestalten wir das Wohnen von morgen in der wachsenden Stadt?“

Dokumentation der Wohntage als Leseexemplar veröffentlicht! Die Dokumentation der Wohntag können Sie ab sofort als Leseexemplar (PDF) herunterladen.

Der Ablauf der Veranstaltung im Kurzüberblick:

Donnerstag, 23. August 2018    18.30-23.00 Uhr
Am Donnerstagabend wurden die Wohntage eröffnet. Nach kurzen fachlichen Inputs, hinterließen an diesem Abend insbesondere fünf Bremerinnen und Bremer einen nachhaltigen und ganz persönlichen Eindruck. So kam auch das Thema Einsamkeit im Wohnalltag und die Bedeutung von Nachbarschaft zur Sprache. Es wurde eine starke und positive Identifikation der Stadtgesellschaft mit Bremen und das darin liegende Potenzial an Engagement in der Stadtentwicklung erkannt, das unabdingbare Zusammenspiel von Wohnen und Arbeiten betont sowie wesentliche Impulse für die Bodenpolitik vorgetragen. Zum Abschluss des ersten Wohntages wurde die partizipative Ausstellung eröffnet.

Freitag, 24. August 2018    14.00-23.00 Uhr
Der zweite Wohntag war der Tag der Ratschläge für den STEP Wohnen. Es verliefen besonders intensive Auseinandersetzungen rund um das zukünftige Wohnen in Bremen. Geladene Experten teilten ihre Erfahrungen aus anderen Prozessen, schilderten Ihre Sicht auf die aktuelle Situation in Bremen und gaben Empfehlungen an den STEP Wohnen. Zu den zentralen Inhalten des „Fachtages“ gehörten die Forderung nach einer Wende in der Bodenpolitik, der Aufruf neben dem Zählen auch zu Fühlen, die Überlegung Bremen zu einem Experimentierfeld von Innovationen der Stadtentwicklung zu machen, sowie den Hinweis regional zu denken. Eine Fülle an Inputs lieferten auch die vier Hearings externer Experten, die ihre Formate ganz unterschiedlich und damit den Tag abwechslungsreich gestalteten.

Ramona Ariola und Ramon Locker von Golden City waren an den ersten beiden Wohntagen als stille Beobachter unterwegs und verwandelten ihre Erfahrungen auf der Bühne zu einer hervorragenden Satire der Planerzunft. Zum Ausklang des Abends erklang der WohnSound beim Imbiss.

Samstag, 25. August 2018     11.00-15.00 Uhr
Am dritten und damit letzten Wohntag zu Beginn des Programms das wohnungspolitische Gespräch mit den baupolitischen Sprechern der großen Parteien statt. Zentrale Gesprächsinhalte waren der Gestaltungsspielraum der Stadt an der Stadtentwicklung, die Frage, wie sich Urbanität schaffen lässt und der Ansatz sozialen Zusammenhalt mit neuen Wohnraumkonzepten zu fördern.

Auch die Beiräte waren an diesem Tag zum Austausch eingeladen worden. Sie gaben im sogenannten Wohntagegespräch ihre Empfehlungen für den STEP Wohnen ab.

Bremerinnen und Bremer hatten die Gelegenheit sich mit Vertreterinnen und Vertretern des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr sowie weiteren Institutionen zu zwölf verschiedenen Themenbereichen in den sogenannten Tischgesprächen zu unterhalten und aktiv in der Ausstellung ihre Meinung zu äußern.

 

 

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Dechanatstraße 13-15

28195 Bremen

Deutschland

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