Gespräche mit Schlüsselpersonen

Um bereits die Anfangsphase des Projektes nicht nur auf fachliche Meinungen zu stützen, sondern schon zu dieser Zeit die Standpunkte der Bremer Öffentlichkeit einzubeziehen, wurden so genannte Schlüsselpersonengespräche durchgeführt. Befragt wurden Personen aus der Stadtgesellschaft, die sich besonders intensiv mit dem Thema Wohnen in Bremen auseinandersetzen. Sie bildeten den »Schlüssel« um verschiedene Sichtweisen auf das Thema Wohnen in Bremen zu erschließen.
Die Schlüsselpersonen wurden in ein- bis zweistündigen intensiven Gesprächen nach ihrer Einschätzung der Wohnsituation und ihren Empfehlungen zu einer Weiterentwicklung des Wohnens in Bremen befragt. Folgende Fragen bildeten dabei die Ausgangspunkte für die Gespräche:


• Wie ist Ihre Einschätzung der Wohnsituation und des Wohnungsmarktes in Bremen?
• Was sollte die Stadt (Verwaltung und Politik) unternehmen, damit Bremen ein guter Ort zum Wohnen bleibt oder wird?
• Welche Hinweise haben Sie für den Stadtentwicklungsplan Wohnen 2030?


Die Auswahl der Schlüsselpersonen hatte zum Ziel möglichst unterschiedliche Blickwinkel und Sichtweisen – quer durch verschiedene Bevölkerungsgruppen und Tätigkeitsfelder – einzufangen. Es wurden sowohl mit Menschen, die sich beruflich mit dem Thema Wohnen auseinandersetzen, als auch mit solchen, die sich ehrenamtlich für eine gute und soziale Wohnungspolitik einsetzen, Gespräche geführt.
Die Gespräche wurden durch die Stadtplanerinnen und Moderatorinnen der Büros raumscript und Wohnbundberatung Dessau durchgeführt und sind unmittelbar in die weitere inhaltliche Arbeit eingeflossen. Die aufschlussreichen und interessanten Ergebnisse wurden in Form eines Berichts zusammengefasst.
Die nächste Möglichkeit für alle Bremer Bürgerinnen und Bürger sich in die Erarbeitung des Stadtentwicklungsplan Wohnen Bremen 2030 einzubringen sind die Wohntage.

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